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Prozesse Punktlinie

Die Vorteile von Ökostrom

  • Der größte Vorteil von Ökostrom ist seine Nachhaltigkeit und die umweltfreundliche Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft stehen unbegrenzt zur Verfügung, während fossile Energien wie Erdöl irgendwann aufgebraucht sein werden.
  • Bei der Stromerzeugung entstehen für Ökostrom keine klimaschädlichen CO2-Emissionen.
  • Durch die Nutzung von Ökostrom können mehrere Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden.
  • Ökostrom ist ein wesentlicher Beitrag zum langfristigen energiepolitischen Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch nachhaltig zu steigern.

Naturstrom der EINHORN–ENERGIE ist zu 100 % aus Wasserkraft, erzeugt durch Flüsse im Alpenraum

Wasserkraftwerk am Abend - EINHORN–ENERGIE

1. Erzeugen

Die natürliche Bewegung des Wassers bringt die in den Wasserkraftwerken installierten Turbinen in Kraft. Dadurch wird ein Generator angetrieben, der die mechanische Energie in elektrische konvertiert. Dieser Strom wird dann an einen Transformator weitergeleitet.

Grafik Trennlinie

2. Einspeisung und Transformation

Im Transformator wird der hergestellte Strom transformiert und dann in das Übertragungsnetz eingespeist, das aus etwa 60 Meter hohen Masten besteht. Dort fließt der Ökostrom mit konventionell erzeugter Energie zusammen. Dieses Stromgemisch wird mit Höchstspannung in sogenannte Umspannwerke transportiert, in denen die Spannung heruntertransformiert wird.

Umspannwerk der Netze BW - EINHORN–ENERGIE
Grafik Trennlinie
Stromnetz bei Sonnenuntergang - EINHORN–ENERGIE

3. Weitere Umwandlungen

Mit weniger Spannung fließt der Ökostrom nun in ein überregionales und zum Schluss in ein regionales Verteilnetz. Bis die elektrische Energie in Ihr Zuhause gelangt, wird ihre Spannung auf etwa 230 bis 400 Volt verringert, damit der Strom auch genutzt werden kann.

Grafik Trennlinie

4. Endnutzung

Am Hausanschluss angekommen, muss der Strom nur noch durch den Sicherungskasten und den Stromzähler, bis er an den Steckdosen zur Nutzung ankommt. Anschließend können Sie Ihre elektrischen Geräte mit natürlichem Strom aus 100% Wasserkraft benutzen.

Stromkabel - EINHORN–ENERGIE

Warum sollte ich mich für Ökostrom entscheiden?

Wenn Sie sich für unseren Ökostrom aus 100 ‚% Wasserkraft entscheiden, fließt nicht nur rein natürliche Energie aus Ihrer Steckdose. Der Grund hierfür ist, dass nicht nur Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz eingespeist werden, sondern aktuell auch Energie aus vorrangig Kernkraft-, Kohle- und Gas-Kraftwerken. Es entsteht daher eine Mischung aus konventionellem und ökologisch erzeugtem Strom. Doch je mehr Kunden sich für Ökostrom entscheiden, desto höher wird sein Anteil im Strommix.

Mit Ihrer Entscheidung für Ökostrom wird unsere Umwelt geschont. Denn mit der wachsenden Nachfrage nach Ökostrom steigt auch der Bedarf an Anlagen, die solchen erzeugen. Sie fördern somit deren Ausbau der Anlagen und gleichzeitig sinkt der Anteil an Kraftwerken, die konventionellen Strom produzieren.

Starten Sie jetzt mit der EINHORN-ENERGIE voller Energie – Für Klimaschutz und Nachhaltigkeit!

Umlagen und Abgaben

Hier stellen wir Ihnen die zum 01.01.2022 wirksam werdenden Änderungen des staatlichen Anteils in Deutschland vor und informieren Sie über die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr.

Für unseren Beispielkunden, einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 kWh/Jahr in Giengen, wurden zum 01.01.2022 folgende Änderungen gegenüber 2021 wirksam:

Gültig ab Preisbestandteile 2021 Ch/kWh 2022 Ct/kWh Veränderung in Ct/kWh
EEG-Umlage 6,500 3,723 -2,777
KWK-Umlage 0,254 0,378 0,124
§19 StromNEV-Umlage 0,432 0,437 0,005
Offshore-Haftungsumlage 0,395 0,419 0,024
AbLa-Umlage 0,009 0,003 -0,006
Konzessionsabgabe 1,320 1,320 0,000
Stromsteuer 2,050 2,050 0,000
Mehrwertsteuer (MwSt.) 2,082 1,583 -0,500
Summe Staatsquote 13,042 9,913 -3,130
bei 3.500 kWh/Jahr
2021 in EUR 2022 in EUR Veränderung in EUR
227,50 130,31 -97,19
8,89 13,23 4,34
15,12 15,30 0,18
13,83 14,67 0,84
0,32 0,11 -0,21
46,20 46,20 0,00
71,75 71,75 0,00
72,88 55,39 -17,49
456,49 346,97 -109,53
Entwicklung: Die Staatsquote sinkt zum 01.01.2022 gegenüber dem Vorjahr in Summe um brutto -3,130 Cent/kWh (netto -2,630 Cent/kWh). Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei brutto -109,53 EUR/ Jahr (netto -92,04 EUR/Jahr).

Die gesetzlichen Grundlagen finden Sie hier

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Entwicklung: Zum 01.01.2022 sinkt die EEG-Umlage gegenüber dem Vorjahr von netto 6,500 Cent/kWh auf 3,723 Cent/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei netto -97,19 EUR/Jahr, zzgl. 19% MwSt.

Zweck dieses Gesetzes ist es, insbesondere im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien zu fördern.

Förderung: Im EEG ist die Vergütung für die Stromeinspeisung aus regenerativen Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft, Erdwärme, Biomasse oder Photovoltaik geregelt (sogenannte EEG-Vergütung).

Finanzierung: Die Finanzierung der für diese Stromeinspeisungen zu zahlenden Vergütungen erfolgt über ein Umlageverfahren und wird von allen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden (sofern sie nicht entlastet sind in vorgenannter Höhe) über die jeweils verbrauchten Kilowattstunden getragen (sogenannte EEG-Umlage).

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G)

Entwicklung: Zum 01.01.2022 steigt die KWKG-Umlage gegenüber dem Vorjahr von netto 0,254 Cent/kWh auf 0,378 Cent/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei netto 4,34 EUR/Jahr, zzgl. 19% MwSt.

Zweck des Gesetzes war bzw. ist es, die Nettostromerzeugung aus Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen auf 110 Terrawattstunden bis zum Jahr 2020 sowie auf 120 Terrawattstunden bis zum Jahr 2025 im Interesse der Energieeinsparung sowie des Umwelt- und Klimaschutzes zu erhöhen.

Förderung: Im KWK-G ist die Vergütung für die Stromerzeugung aus KWK-Anlagen geregelt (sogenannte KWK-Vergütung).

Finanzierung: Ähnlich dem EEG wird die Förderung (bzw. Vergütung), die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten, auf den gesamten Stromverbrauch, also auf jede in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde und damit auf alle Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden (sofern sie keine Vergünstigung erhalten in vorgenannter Höhe) umgelegt (sogenannte KWK-G-Umlage).

§ 19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV)

Entwicklung: Zum 01.01.2022 steigt die § 19 StromNEV-Umlage gegenüber dem Vorjahr von netto 0,432 Cent/kWh auf 0,437 Cent/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei netto 0,18 EUR/Jahr, zzgl. 19% MwSt.

Ziel des Gesetzgebers ist es, stromintensive Industriebetriebe unter bestimmten Bedingungen von den Entgelten für den Energietransport teilweise bis vollständig zu entlasten.

Subvention: Nach § 19 Abs. 2 StromNEV erhalten Industrieunternehmen, unter bestimmten Voraussetzungen, auf Antrag reduzierte Netzentgelte.

Finanzierung: § 19 Abs. 2 StromNEV regelt ferner, dass entgangene Erlöse durch Netzentgeltbefreiungen im Rahmen eines bundesweiten Ausgleichs analog § 26 KWK-G ausgeglichen werden. Die Umlage wird von allen Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden (sofern sie nicht entlastet sind in vorgenannter Höhe) über die jeweils verbrauchten Kilowattstunden getragen.

Offshore-Netzumlage gemäß § 17 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Entwicklung: Zum 01.01.2022 steigt die Offshore-Netzumlage gegenüber dem Vorjahr von netto 0,395 Cent/kWh auf 0,419 Cent/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei netto0,84 EUR/Jahr, zzgl. 19% MwSt.

Ziel: Mit der Offshore-Netzumlage möchte die Bundesregierung die Risiken beim Netzanschluss von Offshore-Windparks begrenzen und die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen in der Nord- und Ostsee decken.

Haftungs- und Netzanschlussregelung: Über die Offshore-Netzumlage sollen Entschädigungszahlungen an Windparkbetreiber finanziert werden, wenn deren Anlagen durch Probleme mit dem Netzanschluss keinen Strom einspeisen können. Über die Haftungsregelung erhalten Windparkbetreiber 90% der vom Gesetzgeber versprochenen Einspeisevergütung, wenn ein Netzanschluss nicht rechtzeitig zustande kommt oder aufgrund von Störungen ausfällt. Darüber hinaus sollen die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore- Anbindungsleitungen in der Nord- und Ostsee gedeckt werden. Grundlage ist das Netzentgeltmodernisierungsgesetz, das im Juli 2017 in Kraft getreten ist.

Finanzierung: Über die Offshore-Netzumlage werden die Haftung und die Netzanschlusskosten auf alle Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden (in vorgenannter Höhe, sofern kein Entlastungsgrund vorliegt) auf die verbrauchten Kilowattstunden umgelegt.

Umlage für abschaltbare Lasten (abLa-Umlage) nach § 18 Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbare Lasten (AbLaV)

Entwicklung: Die Umlage für abschaltbare Lasten wird seit dem 01.01.2014 von Letztverbrauchern erhoben. Zum 01.01.2022 sinkt die abLa-Umlage gegenüber dem Vorjahr von netto 0,009 Cent/kWh auf 0,003 Cent/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushaltskunden liegt die Anpassung gegenüber dem Vorjahr bei netto -0,21 EUR/Jahr, zzgl. 19% MwSt.

Konzessionsabgabe (KA)

Entwicklung: Zum 01.01.2022 gibt es gegenüber dem Vorjahr keine Veränderung.

Bei der KA handelt es sich um Entgelte an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Die Höhe der KA ist abhängig von der Einwohnerzahl des Ortes. Beispielhaft wurde der Abgabenwert für Haushaltskunden in Gemeinden mit mehr als 500.000 Einwohner gem. 2 Abs. 2 lit. 1b) KAV aufgeführt.

Stromsteuer

Entwicklung: Zum 01.01.2022 gibt es gegenüber dem Vorjahr keine Veränderung.

Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer, die seit 1999 auf Grund des Gesetzes zur ökologischen Steuerreform erhoben wird. Besteuert wird der Verbrauch bzw. die Entnahme aus dem Netz im deutschen Steuergebiet.

Mehrwertsteuer (MwSt.)

Entwicklung: Bei den Steuern-, Abgabe- und Umlagesätzen handelt es sich um Nettobeträge, zu denen noch die jeweils gültige Mehrwertsteuer hinzuzurechnen ist. Allein hieraus ändert sich der Mehrwertsteueranteil wie folgt: Zum 01.01.2022 liegt die Veränderung für einen durchschnittlichen Haushaltskunden gegenüber dem Vorjahr bei -17,49 EUR/Jahr.

Die Mehrwertsteuer wird natürlich auch auf den Energiepreis und den staatlich regulierten Netzentgeltanteil des Strompreises erhoben und liegt deshalb in Summe über dem hier ausgewiesenen Wert. Der Stromlieferant führt die Mehrwertsteuer in Summe an das Finanzamt ab.

Strom – Wie setzt sich der Preis zusammen?

Hier sehen Sie die durchschnittliche Zusammensetzung des Strompreises 2021 für ein Haushalt in Deutschland mit rund 3.500 kWh Jahresverbrauch

Strompreis bei GEO Energie Ostalb
Q||divi||400

Strompreis für Haushalte 2021 – 3 Bestandteile

Der Strompreis ist ein komplexes Gebilde. Der größte Teil geht an den Staat, den Rest teilen sich Energieversorger und Netzbetreiber. Das sind die drei Preiskomponenten:

  • Energieversorger
    Erzeugung, Beschaffung und Lieferung der Energie – inklusive Vertrieb und Marketing
  • Netzbetreiber
    Netzentgelte für Transport und Verteilung der Energie
  • Staat
    Steuern, Abgaben und Umlagen

Strompreiszusammensetzung 2021

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