FAQ - Ökogas und Ökostrom

Eine Auswahl der gängigsten Kundenfragen.

100% CO2- Ausgleich - wie funktioniert das?

In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsagentur KlimaINVEST Green Concepts aus Hamburg (www.klimaneutral-online.de) haben wir die CO2- Emissionen, die bei der Verbrennung von Erdgas in Heizungsanlagen entstehen, berechnen lassen. Durch Unterstützung von zertifizierten Klimaschutzprojekten werden mengenmäßig diese CO2- Emissionen (bilanziell) in gleicher Höhe ausgeglichen. Ökogas der EINHORN-ENERGIE ist somit klimaneutral und beruht auf dem Prinzip der Klimabilanz.

Was passiert klimaseitig bei CO2-freiem Ökogas

Klimagase haben eine globale Schädigungswirkung - für den Klimaschutz ist es nicht relevant, an welchem Ort der Welt CO2- Emissionen gesenkt werden. Die Hauptsache ist, es geschieht überhaupt. Hieraus ergibt sich mit CO2- freiem Ökogas die Möglichkeit, unvermeidbare CO2- Emissionen von Klimagasen, die in Deutschland entstehen durch aktive Unterstützung von internationalen Klimaschutzprojekten (z.B. Indien und Mittelamerika), auszugleichen. Die bei der Erdgasverbrennung entstehenden CO2- Emissionen werden berechnet und bilanziell durch den Kauf und die Stilllegung einer entsprechenden Menge so genannter CO2- Minderungsrechte in gleicher Höhe klimawirksam ausgeglichen.

Was ist der Klimavorteil von CO2-freiem Ökogas

Mit dieser Zusatzoption und Ihrer Entscheidung für Ökogas leisten Sie einen kleinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz, indem Sie die durch Ihren Erdgasbedarf erzeugten CO2- Emissionen über die Unterstützung eines internationalen Klimaschutzprojektes an anderer Stelle ausgleichen. Dazu unterstützen Sie verschiedene Klimaschutzprojekte. Zum einen ein internationales Waldschutzprojekt in Mittelamerika, sowie ein Methangasvermeidungsprojekt in Indien (weitere Informationen liefern Ihnen die zugehörigen Projektinfoblätter).

Warum liegen die geförderten Projekte im Ausland?

Zumeist befinden sich Emissionsminderungsprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern. Hierfür gibt es zwei triftige Gründe. Der erste Grund ist wirtschaftlicher Natur. Die Durchführung von Emissionsminderungsprojekten ist in Schwellen- und Entwicklungsländern in der Regel deutlich kosteneffizienter als in entwickelten Industrieländern. So lässt sich eine hohe Klimaschutzwirkung zu relativ geringen Kosten realisieren. Der zweite Grund ist, dass die lokalen und ländlichen Regionen, in denen die Projekte meist stattfinden, in vieler Sicht auch gesellschaftlich davon profitieren sollen. Klimaschutzprojekte, die durch das Klimaschutzsekretariat der vereinten Nationen geprüft werden  haben immer positive Effekte auf die regionale Umwelt, die ökologische Stromversorgung im Projektland, die Beschäftigungssituation, die Infrastruktur und den Stand des technologischen Know-How in der Projektregion.

Warum werden so wenige Projekte in Deutschland unterstützt?

Wir möchten insbesondere Projekte in Ländern unterstützen in denen Klimaschutz weniger oder gar nicht gefördert als bei uns in Deutschland. Aus diesem Grund haben wir uns neben Deutschland bei unseren Projekten für Mittelamerika und Indien als Projektländer entschieden. Unsere Projektunterstützung soll dazu führen, dass möglichst viele weitere Klimaschutzprojekte auf der Welt entstehen. Von uns werden nur Klimaschutzprojekte unterstützt, die vorab auf Zusätzlichkeit geprüft wurden. Das heißt es wurde von unabhängiger dritter Stelle, in unserem Fall des Verified Carbon Standards (VCS)  geprüft, dass die ausgewählten Klimaschutzprojekte ausschließlich erst auf Grund der zusätzlichen Einnahmen durch den Abverkauf von CO2- Minderungsrechten entstehen konnten.

Woher wissen Sie wie viel CO2 in einer Heizungsanlage emittiert wird?

Das Öko-Institut (Institut für angewandte Ökologie e.V., Freiburg, www.oeko.de) hat den Emissionsfaktor für die Erdgasverbrennung in einer durchschnittlichen Gasheizung in Deutschland berechnet. Ein durchschnittlicher 20.000 kWh Haushalt emittiert jedes Jahr 5,016 Tonnen CO2e/ Jahr. Diesen sogenannten GEMIS Faktor und Ihren individuellen Ökogasverbrauch ziehen wir, von der EINHORN-ENERGIE, heran zur Berechnung Ihrer CO2-Emissionen.

Was ist CO2 bzw. Kohlenstoffdioxid und wie viel emittiert ein Haushalt pro Jahr?

Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen. Dazu gehören alle fossilen Energieträger wie zum Beispiel Öl, Erdgas oder Kohle. Der CO2-Faktor gibt an, wie viel Kilogramm CO2 je verbrauchter Kilowattstunde Erdgas entsteht. So verursacht eine vierköpfige Familie mit einem Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr 5,016 Tonnen CO2e/ Jahr.

Wie wird sichergestellt, dass CO2- Minderungsrechte nicht ein zweites Mal verkauft werden?

Mit der unwiderruflichen Stilllegung der CO2- Minderungsrechte in offiziellen Klimaschutzregistern  wird sichergestellt, dass die für unseren Ökogas Emissionsausgleich verwendeten CO2- Minderungsrechte nicht weiterverkauft, sondern dem CO2- Markt unwiderruflich entzogen werden. Die Glaubwürdigkeit klimafreundlicher Aktivitäten ist wesentlich von diesem Prozess abhängig. Deshalb hat unser Partner KlimaINVEST Green Concepts einen transparenten Stilllegungsprozess definiert, der durch unabhängige Dritte (z.B. die TÜV Nord Umweltschutz GmbH & Co. KG) zertifiziert wird.

Hat Ihr Unternehmen auch ein klimaneutrales Stromangebot?

Die EINHORN-ENERGIE bieten Ihren Kunden mit Ökostrom bereits ein ökologisches Stromprodukt an. Der Strom wird dabei in Wasserkraftwerken erzeugt - ohne Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2). In "konventionellen Kohlekraftwerken" werden im deutschlandweiten Durchschnitt pro kWh Strom 514 g CO2 freigesetzt. Bei einem Verbrauch von 3.500 kWh Ökostrom ersparen Sie der Umwelt somit 2,09 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

 

Gas-Technik - Transport, Verteilung und Speicherung

Wie kommt Erdgas zum Kunden?

Normalerweise wird Erdgas in gasförmigem Zustand transportiert. Es gelangt von  den Fundstätten über ein ausgedehntes, unterirdisch verlegtes Leitungsnetz bis zum Kunden. Deshalb bringt der Transport keine Belastung der oberirdischen Verkehrswege und auch keine bleibenden Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes mit sich. Unter bestimmten Voraussetzungen wird Erdgas auch verflüssigt und in Spezialtankern transportiert.

Wie wird Erdgas aus weit entfernten Förderstätten bis nach Deutschland transportiert?

Es kommt über Ferngasleitungen (Pipelines), die zum Teil auf dem Meeresboden verlegt sind, und wird an bestimmten Stellen in die Versorgungsnetze eingespeist. Die deutsche Erdgasversorgung ist fest in ein europäisches Ferngas-Verbundsystem eingebaut.

Was ist der europäische Erdgasverbund?

Der grenzüberschreitende Erdgasverbund in Kontinental- und Zentraleuropa reicht von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis weit nach Osteuropa. Er verbindet Leitungen von insgesamt rund 25.000 km Länge. Diese Verbindungen sind mit den mehr als 1 Mio. km langen nationalen Leitungsnetzen kontinental- und zentraleuropäischer Länder vielfach verknüpft. In den Verbund münden Erdgasströme aus Fördergebieten in West- und Nordeuropa, Russland, Nordafrika sowie des Nahen Ostens.

Wie lange ist das Gasleitungsnetz in Deutschland?

 Das Gasleitungsnetz umfasst in Deutschland eine Länge von rund 397.000 km (ohne Industrie). Davon sind gut 341.000 Gasverteilnetze, die restlichen über 56.000 km sind Fernleitungsnetze.

 

Fragen oder Beschwerden im Zusammenhang mit Ihrer Energielieferung

Bei Fragen oder Beschwerden im Zusammenhang mit Ihrer Energielieferung können Sie sich an folgende Adressen wenden:

Kundenservice
EINHORN-ENERGIE GmbH & Co. KG,
Mühlenweg 10, 89537 Giengen
Telefon: 07322 9621-88
Telefax: 07322 9621-60
E-Mail: service@einhorn-energie.de
Internet: www.einhorn-energie.de

Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für den Bereich Elektrizität und Gas

Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur stellt Ihnen Informationen über das geltende Recht, Ihre Rechte als Haushaltskunde und über Streitbeilegungsverfahren für die Bereiche Elektrizität und Gas zur Verfügung.

Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
Verbraucherservice
Postfach 8001
53105 Bonn
Telefon: 030 2248-500 oder 01805 101000* (Bundesweites Infotelefon)
Telefax: 030 22480-323
E-Mail: verbraucherservice-energie@bnetza.de
*  0,14 €/Verbindung aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

Zur Beiligegung von Streitigkeiten kann ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle ENERGIE beantragt werden. Voraussetzung ist, dass Sie sich an den Kundenservice unseres Unternehmens gewendet haben und keine beidseitige zufriedenstellende Lösung gefunden wurde.

Schlichtungsstelle ENERGIE e.V.
Friedrichstr. 133
10117 Berlin
Telefon: 030 2757 240-0
Telefax: 030 2757 240-69
E-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de
Internet: www.schlichtungsstelle-energie.de


Haben Sie noch weitere Fragen?

Hier können Sie Kontakt mit uns aufnehmen!

 
 

Aktuelles